Härtegrade bei Boxspringbetten - Welcher für wen?

11.10.2017 15:00

Boxspringbett Kaz im gemütlich beleuchteten Schlafzimmer

Haben Sie auch noch nicht den optimalen Schlafkomfort gefunden, den Sie sich eigentlich von einem Bett wünschen? Guter Schlaf ist nämlich das halbe Leben. Wir verbringen statistisch gesehen rund sieben bis acht Stunden pro Tag, beziehungsweise Nacht, im Bett - wenn es gut läuft. Bei sieben Stunden Schlaf pro Nacht, verbringt ein Mensch bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren also circa 204.400 Stunden im Bett. Das sind 2.555 Stunden pro Jahr, die bei einem bequemen Bett hervorragend angelegt sind. Ist das Bett jedoch unpassend ausgewählt, kann es nicht nur unbequem sein, sondern auch zu Verspannungen und Schmerzen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich kommen. Daher ist der Härtegrad bei Boxspringbetten ein wichtiger Faktor auf dem Weg zu einem komfortablen Schlafgefühl.

 

Härtegrad bei Boxspringbetten für komfortables Liegen

Eine wichtige Voraussetzung für einen guten Schlaf, der für ein gesundes und ausgeglichenes Leben mitverantwortlich ist, ist der richtige Härtegrad Ihres Bettes. Der Härtegrad (H) ist das Maß für die Härte einer Matratze – hier sogar für das komplette Boxspringbett. Der Härtegrad gibt an wie hart, beziehungsweise weich die jeweilige Matratze ist. Grundsätzlich gilt: Je höher der Härtegrad bei Boxspringbetten, desto härter und belastbarer ist das Bett.

 

Boxspringbetten Härtegrade in 5 Stufen unterteilt

Der Härtegrad bei Boxspringbetten wird anhand des Aufbaus der Matratze bestimmt. Dabei besteht die Unterlage gewöhnlich aus einer Taschenfederkern-Matratze, die in verschiedene Härtegrade unterteilt werden kann. So reicht der Härtegrad bei Boxspringbetten von H1, H2, H3, H4 bis H5. Dieser wird direkt vom Hersteller bestimmt und unterliegt keiner Norm. So kann es passieren, dass Sie sich für einen Härtegrad entscheiden, den Sie bereits bei einer anderen Matratze als positiv empfunden haben, der sich jedoch von der neuen Auswahl unterscheidet. Grundsätzlich ist der Härtegrad bei Boxspringbetten wie folgt aufgeteilt:

  • Härtegrad 1 (H1) - weiche Matratze, für Kinder und zierliche Menschen unter 60 kg,
  • Härtegrad 2 (H2) – mittel, für Personen bis zu 75 kg,
  • Härtegrad 3 (H3) – mittel bis hart, für Personen zwischen ca. 75 kg und 100 kg,
  • Härtegrad 4 (H4) – harte Matratze, für Personen bis ca. 130 kg,
  • Härtegrad 5 (H5) – sehr harte Matratze für Personen, die mehr als 130 kg wiegen (wird allerdings nur selten verwendet).

Da Boxspringbetten eher ein komfortables, weiches Liegen vermitteln sollen, liegen die gängigsten Härtegrade im Bereich Härtegrad 2 (H2) und Härtegrad 3 (H3).

 

Praktischer Bettkasten anthrazit von Boxspringbett Andybur

 

Wie erkenne ich welcher Härtegrad bei Boxspringbetten zu mir passt?

Um eine orthopädisch einwandfreie Lage Ihrer Wirbelsäule zu garantieren, sollte der jeweilige Härtegrad bei Boxspringbetten unbedingt an die persönlichen Bedürfnisse der darauf schlafenden Person angepasst werden. Zu den persönlichen Bedürfnissen zählen Körpergewicht, Körpergröße und der eigene Schlafstil.

 

Wie schlafe ich eigentlich?

Haben Sie sich schon einmal Gedanken um Ihren eigenen, persönlichen Schlafstil gemacht? Wenn nicht, dann ist es jetzt höchste Zeit. Denn bei der Auswahl eines Bettes sollten Sie Ihren Schlafstil nicht ungeachtet lassen. Zusammen mit dem Härtegrad bei Boxspringbetten ist dieser nämlich für die Auswahl der perfekten Härte unumgänglich. Es ist also wichtig zu wissen, welche bevorzugte Schlafposition Sie haben. Hierbei wird unterschieden zwischen Seitenschläfer, Bauchschläfer, Rückenschläfer und Aktivschläfer.

Der Härtegrad der Matratze ist zu hoch

Wenn der Härtegrad bei Boxspringbetten zu hoch gewählt wird, die Matratze also zu hart ist, liegt die Wirbelsäule aufgrund einer zu hohen Belastung im Schulter- und Beckenbereich nicht gerade, sondern gekrümmt. Bei einer falschen Belastung kann es schnell zu Verspannungen und Schmerzen in diesen Bereichen kommen.

Der Härtegrad der Matratze ist zu weich

Wenn Ihre Matratze zu weich ist, dann erkennen Sie das schnell an der Position Ihrer Rückenhaltung. Bei zu weichen Matratzen sinkt der Körper zu tief ein. Dann hat die Wirbelsäule keine Möglichkeit mehr sich gerade auszurichten um Bandscheiben und Gelenke während des Schlafes nicht zu be-, sondern zu entlasten. Hängt die Wirbelsäule aufgrund des zu tief einsinkenden Körpers durch, sind Verspannungen und Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen die Folge. Lassen Sie sich bei Zweifeln von einem Fachmann bei der Auswahl beraten.

 

Fazit: Warum es so wichtig ist den richtigen Härtegrad bei Matratzen von Boxspringbetten zu wählen

Ein optimaler Härtegrad bei Boxspringbetten ist erreicht, wenn sich Ihre Wirbelsäule in der Seitenlage auf einer horizontalen Linie befindet und nicht durchhängt. In Rückenlage bedeutet das, dass Sie in keinem Fall mit einem Hohlkreuz in die Matratze einsinken. Sie haben den richtigen Härtegrad gewählt, wenn Sie nach einer ruhigen und erholsamen Nacht am Morgen fit und schmerzfrei erwachen und ausgeschlafen in einen neuen Tag starten können.

Da die unterschiedlichen Härtegrade bei Matratzen und Boxspringbetten nicht genormt sind, können Hersteller diese unterschiedlich definieren. Demnach sollte der Härtegrad bei Boxspringbetten nicht allein als Entscheidungshilfe verwendet werden. Achten Sie beim Kauf eines Boxspringbettes auf Ihre persönlichen Bedürfnisse in Verbindung mit Ihrem Schlafstil, Ihrem Gewicht und Ihrer Körpergröße. Beachten Sie, dass der Körper sich immer an die neue Situation anpassen muss und Sie demnach erst nach ein paar Wochen feststellen können ob der Boxspringbetten Härtegrad die richtige Wahl ist. 

Bei Boxspringbetten wird das komfortable Liegen zusätzlich durch die Matratzenauflage, dem Topper, bestimmt. Diesen gibt es in verschiedenen Ausführungen wie in PU-Schaum, Kaltschaum, Latex oder Visco-Schaum. Wer beispielsweise gerne etwas härter liegt, sollte einen Kaltschaum-Topper wählen. Visco-Schaum Topper hingegen gelten als weiche und warme Komfortauflage. Weitere Informationen zu Toppern und die Vorzüge der einzelnen Ausführungen finden Sie in unserem Topper-Ratgeber

 

Wir empfehlen: Unbedingt vor dem Kauf beraten lassen und Probeschlafen um einen Fehlkauf zu vermeiden.

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