Der Flur als Visitenkarte Ihrer Wohnung

Der Flur als Visitenkarte Ihrer Wohnung

Der Flur ist meist der kleinste Teil der Wohnung, aber er vereint eine ganze Reihe von praktischen Funktionen. Gleichzeitig stellt er aber auch den ersten Eindruck dar, den man selbst genießen möchte, wenn man von unterwegs zurückkehrt, oder auch Gästen präsentiert. In keinem anderen Teil der Wohnung sind deshalb die Anforderungen an die Gestaltung so komprimiert wie im Flur. Mit ein paar Tricks jedoch lässt sich aus jedem engen Flur ein optimaler Wohnraum machen. Da bleibt sogar noch Raum für Accessoires oder dekorative Behältnisse.
 

Flurgarderobe- und schränke

Die Möbelhersteller sind auf die engen Raumverhältnisse eingestellt, und bieten Garderoben und Flurschränke an, die besonders raumsparend sind. Nun kommt es darauf an, mit diesen Voraussetzungen auch gut umzugehen. Es bringt also nichts, den Flur mit raumsparenden Möbeln zu füllen, denn dann wirkt er einfach nur noch enger. Zwei oder drei Elemente mit Zwischenräumen vertiefen die räumliche Wirkung, ohne Platz zu vergeuden, und schaffen eine grundlegende Optik. In einen Flur gehören nur so viele Möbel, wie er verträgt. Das ist daran zu spüren, wie frei man sich in diesem Raum bewegen kann. Entsprechend werden hier auch nur die Sachen aufbewahrt, die am Wohnungsausgang wichtig sind. Freihängende Mäntel oder Jacken werden auf die Sachen beschränkt, die in der jeweiligen Saison übergezogen werden. Das Gleiche gilt für die Schuhe. Nur wenn der Flur größer dimensioniert ist, kann er auch als zusätzlicher Stauraum genutzt werden. 

 

Farben und Muster im Flur

Flure verfügen in der Regel nur über einen geringen natürlichen Lichteinfall und durch das Kunstlicht entstehen abgegrenzte Lichträume. Durch diese Gegebenheiten verengt sich der Flur optisch zusätzlich. Deswegen sind helle Farben an den Wänden ein gutes Mittel, dem Blick Raum zu geben. Der Untergrund sollte glatt und eben ein. Strukturierte Oberflächen sind nur für größere Räume zu empfehlen; in engen Räumen verstärken sie den "Höhlencharakter". Putz- oder Lamellenwände sind klassische Außenbereichsgestaltungen und entfalten ihre gute Wirkung nur mit dem entsprechenden Freiraum in der Umgebung. Muster sollten im Flur nicht flächendeckend eingesetzt werden, sondern lieber als Akzent. Durch schmale horizontale Linien lässt sich beispielsweise der Raum optisch verlängern. Zusätzliche Spiegelelemente verstärken diese Wirkung. Sie dürfen jedoch ebenfalls nur punktuell verwendet werden, um den Charakter des Raumes nicht zu nivellieren. 

 

Accessoires im Flur

Da die Flurmöbel sparsam eingesetzt werden, bleibt Platz für Ergänzungen. Rattankörbe haben den Vorzug, neben einer zusätzlichen Stauraumvariante auch noch eine Bereicherung der Optik zu bieten. Als relativ neutrales natürliches Material ist Rattan fast unbegrenzt kombinierbar. In einem Zwischenraum zwischen zwei Flurmöbeln können Rattankörbe einen attraktiven Blickpunkt setzen und gleichzeitig als Aufbewahrungsbehältnis für Textilien, Schuhe oder Spielzeug dienen. Die Wand des Flures, die den größten Abstand zu einer anderen Wand hat, ist der ideale Ort für ein Bild. Es muss in der Größe natürlich den Raumverhältnissen angepasst werden. Aber das Motiv kann die Atmosphäre im Flur deutlich aufwerten. Es ist vor allen Dingen ein Willkommensgruß für die Hereintretenden. Der Wohnungsbesitzer fühlt sich bei diesem Anblick sofort zuhause, Gäste erhalten damit einen ersten Eindruck vom "Geist des Hauses". Der drückt sich natürlich auch insgesamt in der Gestaltung des Flures aus. 

 

 

 




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